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Ö- Tour 14 Spaziergang am Hellbrunner Hügel

Bundesland: SALZBURG             Gebiet: SALZBURG STADTNÄHE            100 Hm            5 Km
Die ORIGINALTOUR ist eigentlich ein Spaziergang, keine Wanderung. Trotzdem kann ich den Hellbrunner Hügel jedem empfehlen, der in der Nähe der Stadt Salzburg unterwegs ist. Ein ganz besonderer Ort mit außergewöhnlicher Kraft und traumhaften Ausblicken.


SCHON GEWUSST? Das Hellbrunner Monatsschlössl wurde 1615 als Jagdschlösschen für Erzbischof Markus Sittikus (1612-1619) erbaut – der Legende nach in nur einem Monat


Wenn möglich möchte ich im Jahr 2021 noch alle Gemeinden mit dem Anfangsbuchstaben A im Land Salzburg besuchen. Viele sind es ohnehin nicht, die meisten habe ich schon geschafft. Die Zeit ist knapp, das Wetter nicht besonders, also verabrede ich mich mit meiner Schwester Waltraud, die den Hellbrunner Hügel in Anif wie ihre Westentasche kennt. Wir parken beim Haupteingang vom Schloß Hellbrunn und schlendern zuerst gemütlich durch den fast fertigen Christkindlmarkt im Schloßhof. Zum ersten Mal habe ich Einblick in die Aufbauarbeiten. Und wenn man sieht, wieviel Arbeit hier dahintersteckt und wie viele fleißige Hände damit beschäftigt sind diesen Markt liebevoll und aufwendig zu gestalten, dann ist der Eintrittspreis für den Adventmarkt wirklich mehr als gerechtfertigt. Hunderte geschmückte und beleuchtete Christbäume, die vielen Marktstände, die Punschhütte und der Zwergerlpark mit Streichelzoo. Ich bin völlig begeistert! 

Durch den Schloßpark, der übrigens das ganze Jahr über frei und kostenlos zugänglich ist, spazieren wir Richtung Hellbrunner Hügel. Durch das raschelnde Laub hinauf zum Monatsschlössl und weiter zum "Watzmannblick". Leider halten sich heute sowohl der Watzmann als auch der Untersberg hinter dichtem Nebel versteckt. Dafür haben wir einen schönen Ausblick nach Hellbrunn. Die Stimmung ist heute irgendwie ganz besonders. Ich mag es, bei Nebel und leichtem Nieselregen umherzustreifen. Als wir zum Steintheater kommen, hören wir schon Kinderlachen. Drei Burschen im Volksschulalter spielen verstecken, ein Papa schaut lächelnd zu. Ein wirklich traumhafter Platz zum Spielen, Verweilen, Träumen und Entspannen. Unglaublich, das ich bisher noch nie die Zeit gefunden habe, diesen mystischen Platz zu besuchen. Langsam wird es ungemütlich, die Kälte kriecht in die Knochen. Also zurück zum Auto und im nahen Gasthof Friesacher mit einer leckeren Suppe wieder aufgewärmt. 

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