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Ö- Tour 15 Herbstwanderung auf den Lackenkogel

Bundesland: SALZBURG                    Gebiet: PONGAU                750Hm                    8,2Km
Die ORIGINALTOUR ist für jeden der halbwegs AKTIV ist zu schaffen. Bis zu den Lackenalmen kann man alternativ auch am Forstweg gehen. Der Weg zum Gipfel des Lackenkogels ist einfach zu steigen, nicht wirklich steil und weder ausgesetzt noch gefährlich. Empfehlung für Jedermann/frau.

 

SCHON GEWUSST? Die weltbekannte Skimarke ATOMIC hat ihren Firmensitz in Altenmarkt/Pongau.


Am Vormittag genieße ich mit einer Freundin die Sonne und den traumhaften Ausblick bei der Hirtenkapelle in Goldegg/Böndlsee. Unter uns, im Salzachtal hält sich der Nebel hartnäckig. Als ich Mittags nach Hause komme, ist es draußen grau, feucht und ungemütlich. Also beschließe ich, nochmals ein paar Sonnenstrahlen zu tanken. In meiner Sammlung der Salzburger Gemeinden mit dem Buchstaben A fehlt mir noch Altenmarkt. Also fällt meine Wahl auf den Lackenkogel, dessen Gipfel sich die Flachauer und die Altenmarkter im Grunde teilen. Ich fahre mit Bella bis zur Jausenstation Sattlbauer, von hier aus ist der Gipfel mit 2 Stunden Gehzeit angeschrieben. Bei Bester Laune marschiere ich los. Es ist einfach herrlich heute. Die kühle Herbstluft, der azurblaue Himmel, angenehme Ruhe. Über einen Waldweg bin ich innerhalb kurzer Zeit bei den Lackenalmen. Der Weg zum Gipfel ist trotz des Schneefalls Anfang November meist trocken und schneefrei. Es sind nur wenige Wanderer am Weg. Nach einer guten Stunde im flotten Tempo habe ich mein Ziel erreicht. Ich bin alleine. Der Gipfel, das Panorama, die Stille ... gehören nur mir. Zauberhaft!! Noch sind die Hänge der Skigebiete ruhig. Hie und da sind runde, weiße Schneeflecken der Schneekanonen zu sehen. Im Tal hängt noch immer der Nebel. Die Sonne ist angenehm warm.

Ich stehe eine halbe Stunde fast regungslos da. Ich genieße, staune, atme. Ich spüre die Ruhe und den inneren Frieden in mir, bin einfach nur glücklich und dankbar dafür, wie gut es mir geht. 

Die Schatten werden länger und ich mache mich auf den Rückweg. Kurz unterhalb des Gipfels kommt mir ein junger Bursch entgegen.... barfuß!!! Ich finde das ziemlich cool. Er lacht nur und meint: "Muss ich ausnützen, solange es noch geht!" Das stimmt, das Wetter in den Bergen kann sich schnell ändern, dann ist Schluss mit barfuß! Glücklich und vollgetankt mit Sonne und Energie steige ich wieder ins Auto. Was für eine traumhafte Wanderung!

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