Bundesland: KÄRNTEN Gebiet: Katschberg 11,6Km 210Hm
Die ORIGINALTOUR ist mit ca.12 Kilometern nicht wirklich lang und auch die Höhenmeter sind überschaubar. Da das Gehen auf Schnee allerdings mehr Kraft erfordert, empfehle ich die gesamte Strecke für AKTIV. Wer es lieber GEMÜTLICH mag, oder mit kleinen KINDERN unterwegs ist, für den stehen Taxi und Pferdekutsche bereit. Grundsätzlich ist die Strecke super zu gehen, eventuell sind Grödel von Vorteil. Für mich ein absoluter TOP TIP!
SCHON GEWUSST? Der Katschberger Adventweg überzeugt durch eine Kombination aus Natur und Ruhe. Kein Gedränge, kein kommerzieller Trubel — sondern Schnee, Berge, Tannen, Laternenlicht und Stille. Perfekt, um den Alltag hinter sich zu lassen und Weihnachtsstimmung zu tanken.
Nach meiner Herbsttour im November 2024, entführe ich euch heute zum zweiten Mal auf den Katschberg. Diesmal zu einer zauberhaften Adventwanderung. Meine Tochter Katharina und ich starten und um 16:30 Uhr, es ist wird langsam dunkel. Beim Stand neben dem Tourismusbüro kaufen wir uns die Eintrittsbänder und einen Thermobecher, der am Weg immer wieder mit heißen Tee kostenlos aufgefüllt werden kann. Gemütlich spazieren wir los. Vorbei an winterlich geschmückten Hotels erreichen wir schon bald den verschneiten Forstweg, der idyllisch von Holzlampen beleuchtet wird. Immer wieder begegnen uns Pferdekutschen, die Noriker dampfen vor Anstrengung in der Winterkälte, die Glöckchen am Schlitten bimmeln leise. Die Stimmung ist einfach zauberhaft, man kann es gar nicht wirklich beschreiben.
Vorbei am Alpengasthof Bacher wandern wir Richtung Pritzhütte. Immer wieder hat man die Möglichkeit, den Thermobecher kostenlos zu füllen, uns ist allerdings auch so ordentlich warm. Der Vollmond strahlt mystisch durch die dünne Wolkendecke und der Wind weht die Töne der Weisenbläser über den Hügel. Zauberhaft.
Der eigentliche Adventweg beginnt bei der Pritzhütte, bis hierhin fahren auch die Pferdekutschen und Taxis. Von da an sind es noch 2 Kilometer bis zur Krippe und der Weihnachtshütte. Auf halbem Weg, beim Lex Platz spielen die Weisenbläser, es gibt Kleinigkeiten zum Essen, eine Geschenkehütte, eine Bastelwerkstatt und ein gemütliches Lagerfeuer. Katharina und ich wandern bis zum Ende des Weges, dort erwartet uns der Blick "durch´s Schlüsselloch" in die Weihnachtliche Stub´n. Danach schreiben wir noch einen Wunsch auf ein Holzherzerl, bevor wir uns auf den Rückweg machen. Einen kurzen, aber lohnenswerten Stop machen wir noch in der Märchenhütte, wo wir zwei wunderschönen Geschichten lauschen.
FAZIT: Sogar für Einheimische eine ganz besondere Einstimmung auf die Weihnachtszeit. Kein Kitsch, kein Gedränge (wir waren allerdings an einem Wochentag, am Wochenende ist sicher mehr los) sondern Stille und der Zauber der Natur. Die kleinen Hütten und die Laternen am Wegesrand fügen sich harmonisch in die Landschaft ein. Alles in allem absolut empfehlenswert!



